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Was in unserer Ernährung wirklich zählt

Immer wieder sind wir während unserer Ernährungsberatungen überrascht, wie wenig die Menschen über gesunde Ernährung wissen. Meine Mama sagte mir vor einigen Monaten einmal, „…ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich essen soll, wenn jetzt alles nur noch ungesund sein soll…“

Noch nie war es in unserer Überflussgesellschaft so schwer, sich in dem Nahrungsdschungel zurechtzufinden. Und wir müssen uns mehr denn je damit auseinandersetzen, was in der jetzigen Zeit bei uns auf den Tisch kommt. Wir müssen nicht mehr Jagen und Fischen gehen, d.h. unsere Bewegungsmuster haben sich komplett verändert. Wir müssen nicht mehr hungern, weil alles verfügbar ist. Und wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft, bei der es allein um Profit und Macht geht. Und die Werbung suggeriert uns jeden Tag, welche Shakes, Riegel und Vitamin-Pillen gesund sind.

Gerade weil Food Trends immer schneller wechseln und die benötigten Vitamine und Mineralstoffe immer facettenreicher werden, benötigen wir natürliche Nahrungsmittel als Orientierung. Ein inneres Navigationssystem, das uns sicher durch den Nahrungsmittel Alltag lenkt.

Uns hat die Insel Okinawa in Japan beeindruckt. Eine Insel der Hundertjährigen. Das heißt, auf 100.000 Einwohner kommen 58 Hundertjährige, in den USA sind es 17,3. Jetzt kann man die damaligen Inselbewohner nicht unbedingt mit den heutigen vergleichen. Aber was und in welcher Menge sie gegessen haben, kann aufschlussreich bei der Auswahl von Lebensmitteln sein und unsere Navigation zukünftig beeinflussen.

Traditionell nahmen die Menschen in Okinawa (1949) täglich 380 g komplexe Kohlenhydrate zu sich, die zum größten Teil aus Süßkartoffeln (900 g/Tag) bestanden. Nur ein kleiner Teil bestand aus Getreide und Reis. Einfache Zucker von 3 g/Tag sind in ihrer Ernährung gar nicht erwähnenswert. Die niedrige Aufnahme von 12 g Fett (Öle und Fisch) sind auch sehr niedrig. Der Proteingehalt lag bei 39 g, vorzugsweise aus Fisch und Hülsenfrüchte. Der Fischanteil lag nur bei 15 g/Tag.

Quelle: …Dr. med. Ludwig Manfred Jacob, Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts, 3. Auflage.

Entscheidend ist auch die Energiedichte einzelner Lebensmittel. Eine hohe Energiedichte finden wir z.B. in allen Fast-Food Produkten und stark verarbeiteten Produkten (Nudeln, Brot) . Wir müssen nicht hungern, wenn wir uns gesund ernähren möchten. Viel Gemüse, Süßkartoffeln, fermentierte Produkte und Obst haben eine geringe Energiedichte.

Wenn wir etwas Neues zu Food Trends lesen, glauben wir es und müssen es umsetzen. Und zwar so, dass wir die Natürlichkeit wegelassen und große Mengen davon essen. Unabhängig vom Bedarf und der jeweiligen Konstitution, z.B. bei Datteln, Nüssen und Kokosöl.

Unsere Empfehlung

Jeder von uns hat verschiedene Bedürfnisse, wir dürfen uns auch alle unterschiedlich ernähren. Wichtig ist in erster Linie die Natürlichkeit unserer Nahrung.

Unsere Ernährungsberatungen und –empfehlungen sind differnziert und können in keine Ernährungspyramide oder in kein Ernährungsschema gepresst werden. Ein Rohkostfasten, eine basische Kost für Rheumapatienten, kein Fleisch für Krebspatienten, spezielle Nahrungszusammenstellungen für Menschen, die abnehmen möchten – Alle Zielgruppen haben andere Bedürfnisse und das ist unsere Kernkompetenz und unser Thema.

Kirsten Djamchidi,
Iris Herting

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