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Kokosöl nimmt unter den vielen Fetten, die es unter Lebensmitteln gibt, eine spezielle Rolle ein. Ein spezielles Nährstoff-Verhältnis mit essentiellen Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen trifft auf sehr vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Innerlich und äußerlich angewendet, schwören viele Menschen auf seine heilende Kräfte bei verschiedensten Leiden. Wissenschaftler kritisieren daneben den hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren, die oft in Verbindung mit chronischen Erkrankungen gebracht werden sowie das Fehlen von mehrfach ungesättigten, essentiellen Fettsäuren. Durch dieses spezielle Fettsäureverhältnis erlangt das Kokosfett allerdings seine außergewöhnliche Hitzestabilität, eines seiner großen Vorteile in der Küche.

Ist Kokosöl nun besonders gut oder gar schädlich für uns?

Auch hier greift sicher das Argument der Natürlichkeit. Untersuchungen des Forschers Dr. Ian A. Prior aus den 1960er Jahren stellen dar, dass sich ein bis dato völlig isoliert lebendes Inselvolk in Polynesien zu einem großen Teil von Kokosnüssen ernährte. Das Inselvolk faszinierte den Forscher mit einem fast perfektem Gesundheitszustand. Diese Studie wird oft in Verbindung mit der Wirksamkeit von Kokosöl genannt, allerdings nahmen die Inselbewohner nicht nur das pure Kokosöl zu sich, sondern die komplette, unverarbeitete Kokosnuss – meist frisch geerntet.

Die Qualität und die Menge sind entscheidend

Je natürlicher, biologischer, unverarbeiteter ein Kokos Produkt, desto sinnvoller ist es für die Ernährung, die Entgiftung (zum Beispiel durch Ölziehen) und die äußerliche Anwendung für Haut und Haar. Ein Muss sind für uns die Qualitätsmerkmale BIO und ROH, um unseren Körper Kokosfette von schlechter Qualität vorzuenthalten. Es ist nicht ratsam, täglich Kokosöl in großen Mengen zu verzehren, es bleiben gesättigte Fettsäuren.

Tipp:

  • Achtet beim Kauf von Kokosöl dass es aus kleineren Manufakturen kommt und wirklich eine Rohkostqualität hat.
  • Hinterfragt den Transport
  • Bei aller Faszination für das besondere Öl, sollten wir aber andere Sorten, vor allem jene mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl, Kürbskernöl, Walnussöl, Sesamöl oder Hanföl, nicht vergessen.

 

Iris Hertig/Kirsten Djamchidi

 

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