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Fitness-Influencer, Sportler und Models arbeiten erfolgreich mit eiweißbetonten Diäten. Die Kehrseite der Medaille? Nach einigen Jahren mit der Traumfigur passiert es einigen, dass der Stoffwechsel aufgibt, das Gewicht plötzlich immens ansteigt und die hart antrainierten Formen verschwinden, trotz gleichbleibend strenger Ernährung. Wie können wir uns so etwas erklären? Warum kämpfen manche trotz bewusster Ernährung und Sport vergeblich gegen die eine Problemzone, die einfach nicht verschwinden will? Warum leiden vor allem schlanke Menschen zunehmend an Allergien, Hautproblemen, Haarausfall oder Magen-Darm-Beschwerden?

Wir finden Antworten, wenn wir uns die Struktur und Qualität unserer täglichen Portion Eiweiß anschauen. Es lässt sich beobachten, dass vor allem Menschen, die tierisches Eiweiß bevorzugen, mehr gesundheitliche Probleme entwickeln. Eiweiß aus nicht in Massentierhaltung hergestelltem Fleisch kann der Körper von Natur aus verdauen, in Kombination mit Milchprodukten, Eiern und Wurstwaren kommen unsere Eiweißspeicher an ihre Grenzen. Tierisches Eiweiß ist hochgradig säurebildend für unseren Stoffwechsel. Wenn täglich zu mehreren Mahlzeiten tierische Lebensmittel verzehrt werden, diese noch industriell verarbeitet sind, leidet unser Körper an einer latenten Azidose. Diese belastet unsere Nieren, Organe, die von Natur aus nicht auf die westlich geprägte, eher säurebildende Ernährungsform eingestellt sind.  Bei der latenten Azidose ist der Blut.pH innerhalb des Normwertes geringfügig zum Sauren hin verschoben, die Pufferkapazität des Blutes und bestimmter Organe deutlich vermindert. Leider wissen viele Menschen, die sich für die Eiweißkost entscheiden nicht, dass alle sauren Valenzen, die durch Quark, Joghurt, Milch, Käse, Fleisch oder Wurst aufgenommen werden, basisch durch eine täglich große Menge an rohem Gemüse, Kräutern und Obst ausgeglichen werden müssen. Wenn diese Rechnung nicht aufgeht, kann ich von meinem Körper kein Traumgewicht, keine hohe Leistungsfähigkeit und keinen Muskelaufbau erwarten.

Was du über Eiweiß wissen musst:

  • Pflanzliches Eiweiß hat eine hohe biologische Wertigkeit und steht dem tierischen in nichts nach. Eine abwechslungsreiche pflanzenbetonte Kost mit Hülsenfrüchten, Nüssen und Sprossen sichert die Eiweißversorgung nachhaltig und sorgt für einen schönen, schlanken Körper
  • Tierisches Eiweiß ist der größte Säurebildner in unserer Ernährung. Bei hartnäckigen Fettpölsterchen, schwachem Bindegewebe, Übergewicht, zu geringem Muskelaufbau oder Haarausfall kann man eine latente Übersäuerung vermuten und sollte auf basische Eiweißquellen umsteigen
  • Ein Eiweißmangel ist so gut wie unmöglich. Wir treffen auf einen manifesten Eiweißmangel heutzutage nur in Entwicklungsländern, nach Operationen oder bei intensivmedizinischen chronischen Erkrankungen. Die offizielle Empfehlung zur Aufnahme der Makronährstoffe ist: 55% Kohlenhydrate, 30% Fette und lediglich 15% Eiweiß, die wir mit jeder üblichen Kostform problemlos decken

Gesunde Eiweißquellen, die wir dir empfehlen:

  • Pseudogetreide, wie Quinoa, Buchweizen, Amaranth
  • Frische oder getrocknete Sprossen
  • Haferflocken, frisch gequetscht
  • Saaten, wie Kürbiskerne, Leinsamen
  • Nüsse, wie Mandeln, Walnüsse
  • Hülsenfrüchte, wie Kidneybohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen